Spirituelle Eitelkeit

Immer wieder beobachte ich, wie (spirituelle) Menschen sich gerne mit ihren Bekanntschaften schmücken.  Wichtige Bekanntschaften, am besten noch aus dem spirituellen Bereich. Diese Bekanntschaften werden meistens „Freunde “ genannt.
Was will man damit erreichen? Ist eine Steigerung des eigenen Wertes? “ Schaut mal, mit wem ich alles befreundet bin “ Sagt dies aus, “ schaut mal wie wichtig oder wertvoll ich bin, das man sich mit mir befreunden will “ ?
Ist es spirituelle Eitelkeit ?
Ist es der Drang selbst etwas besonderes zu sein?
Der Drang seinen Selbstwert zu steigen?

Was es macht, kann ich euch sagen. Es macht krank! Man erschafft sich Elementale die abhängig davon sind, wie viele Bekanntschaften man sein eigen nennen kann. Man erkennt nicht, das man sich mit fremden Federn schmückt. Sich selbst als etwas besonderes ansieht. Und wehe, deine Mitmenschen sehen es nicht so! Dann reagiert der Körper, mit Krämpfen , Depressionen und Schmerzen. Meistens sind es Menschen, die die Eigenarbeit verweigern. Spirituell belesen, aber nicht spirituell handelnd, sondern ihre eigene esoterische Version des Lebens entwickeln. Eine Mischung aus Fantasy und Illusionen.

Wie wichtig es doch ist, eine gesunde und starke Basis in den Weisheitslehren zu haben.Wie wichtig es ist, an sich zu arbeiten. Noch wichtiger ist es, sich nicht wichtig zu nehmen!
Passt auf euch auf!

Kritikunfähigkeit und das niedrige Ich

© Bild : Nona Simakis

© Bild : Nona Simakis

        

Wenn Menschen ihre Kritikfähigkeit verlieren und dadurch nicht mehr in der Lage sind sich einer Selbstreflektion zu unterziehen, dann hat das Ego die Kontrolle über das Selbst übernommen. Dann geht es nur noch um Machtspiele und alle verdorbenen Waffen des niedrigen Ich, um sich darzustellen und Recht zu bekommen bzw. zu behalten. Solchen Menschen ist es wirklich egal, wie Sie ihr Ziel erreichen. In dem verbissenen Wunsche der Selbstdarstellung ist jedes Mittel recht. Es wird gemobbt, hinter dem Rücken eines Menschen Beschuldigungen und unwahre Geschichten erzählt. Aufhetzungen und Verleumdungen. Man erlebt es mittlerweile immer mehr, je düsterer die Zeiten werden umso sichtbarer werden diese Ellenbogenmenschen. Selbstkritik ist einse sehr wichtige Eigenschaft. Großartige Künstler und Denker vor unserer Zeit haben es uns vorgelebt. Die gesunde Überprüfung seiner Motivation und des warum hinter jeder seiner Interaktionen zu überprüfen. Meditation ist ein Weg. Ein weiterer Weg sind die Überprüfungsfragen, die mein verstorbener Mentor uns gelehrt hat. “ Was habe ich getan, was ich nicht hätte tun sollen.Was habe ich gesagt, was ich nicht hätte sagen sollen. Was habe ich gedacht, was ich nicht hätte denken sollen. Und was habe ich nicht gesagt, oder getan, gedacht, was ich hätte sagen, tun oder denken sollen “ Doch dazu gehört wieder der Wille der Selbsterkenntnis. Den Wunsch in sich zu tragen, ein besserer Mensch zu werden. Der Wille sich zu verändern. Doch was ist, wenn diese Menschen sich schon als toll und perfekt ansehen? Der Unwille der Veränderung? Ist dies eine karmische Wiederholung seines dunklen Ichs oder die vertanene Möglichkeit sein Karma zu bereinigen? Wie auch immer die Antwort ist, ist eines sicher. Diese Menschen vergiften den Geist anderer und salben sich in ihrer Unfähigkeit ein kritikvoller Mensch zu sein.
Ich bin diesen Menschen in der letzten Zeit begegnet und wurde von sehr vielen gefragt, was man dazu sagt oder tun sollte. Meine Antwort ist ganz einfach: Du kannst dich immer entscheiden, wo du im Leben stehst. Im Licht oder in deiner Dunkelheit. Mache diese Geschichten öffentlich, nimm diesen Menschen ihr Elixier der Ränkespiele. Dadurch kommt Licht in die Geschichten, fange nie an deinem Ich zu zweifeln. Denn genau das möchte man erreichen, dich vom Weg deines Erfolges abzubringen.Wer keine Antworten verträgt, wird im Leben stagnieren, da man nie in der Lage sein wird überhaupt welche zu ertragen. Diesen Menschen gehört unser Mitgefühl. Denn die Gefangenschaft in der kleinen geistigen Welt, ist auf Dauer der Tod. Der aufgeklärte Mensch von heute, sucht offene Gespräche, sucht die Klärung, hält sich die Hand hin. Nona Simakis


Sei Du selbst!

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Fels in der Brandung

Bild: Nona Simakis

Beinahe hätte es mich auch erwischt. Es hat mich schon gewundert, warum ich mich nicht mehr so frei und glücklich gefühlt habe. Tagelange Magenschmerzen, meine Lachfältchen wurden durch Falten ersetzt, an denen es nichts mehr zu lachen gab.
Ich ertappte mich dabei, das mir die Meinung anderer Menschen wichtig war. An sich Menschen die mir unwichtig sind.
Ich veränderte mich und ich fand nicht zum Guten!
Was war geschehen? Ich wurde in den Sog des Mainstreams hineingezogen. Mainstream und Oberflächlichkeit. Ich war mitten drin, in den Meinungen aller- vieler – sehr vieler Menschen, die an sich keine echte Meinung haben.
Ich war dabei, in dem Sog der mich wegdrückte aus meiner inneren Quelle. Die Quelle meines Individualismus.
Mit der Masse zu schwimmen, ertränkt dich , nimmt Dir die Luft zum atmen. Raubt Dir deine Visionen. Du bist ein plötzlich ein Herdentier und irgendwas diktiert Dir dein Massenverhalten. Dieses Irgendwas kennt eigentlich kein Mensch. Es setzt sich zusammen aus den Meinungen der Medien, der Gesellschaft der Oberflächlichkeit und der Ja Sager, die Angst haben aufzustehen und Nein zu sagen um damit die Welt zu verändern.
Ich war plötzlich mittendrin. Warum? Weil man mir eingeredet hatte, das ich so wie ich bin , nicht gut genug bin. Zu rebellisch, zu ehrlich, zu offen, zu direkt. Und das liebt man nicht. Solche Menschen mag man nicht wirklich. Zu exentrisch, zu nachdenkend, zu sehr eine eigene Meinung.
Und in einen unbeaufsichtigten Moment meines Selbst, konnte dieser Gedankenvirus in mich hinein. Platz nehmen in dem Gefüge meiner Zellen und mich systematisch krank machen. Erst den Geist, dann den Körper!
Bis die Seele „Stop“ dazu sagte.
Bleib stehen und sei achtsam! Das ist die Qualität deiner Essenz. Achtsamkeit!
Das ist die Qualität aller Rebellen, aller offenen Menschen, allen liebenden Menschen, Dienenden, Heilern, Exentriker. Sie sind achtsam und nehmen jede kleinste Veränderung wahr. Und zwar die Veränderungen die das wahre Selbst unterdrücken. Der krankmachende Mainstream! Meditation und Selbstreflektion sind die Gaben des Geistes, nutze sie jeden Tag!
Sei offen, lachend, humorvoll, direkt , rebellisch, nachdenkend. Sei der Veränderer, der aufsteht. Und lass dich nicht wieder hinunterziehen auf das Sofa der Feiglinge.
Sobald Du den Fehler begehst, Meinungen anderer zu deiner eigenen zu machen. Dann bist Du gefangen in deren Weltbild, in ihrem Schmerz. Dies ist nicht deiner!
Die Attacken gegen deine Persönlichkeit, ist die Unzufriedenheit deiner Mitmenschen, diejenigen es nicht geschafft haben aus ihrem langweiligen Leben zu entfliehen.
Und was am wichtigsten ist! Sage immer was Du fühlst, stehe zu deinen Gefühlen. Sprich sie aus. Lass es nicht zu, das dein Herz sich verdunkelt.

Nimm nichts persönlich. Nichts was andere Leute zu dir sagen ist wegen dir, es ist wegen ihnen selbst.
— Miguel Ruiz

 

Nein, danke !

nein

Ich bin empathisch.
Ich bin nicht abgestumpft, ich muss weinen und würgen, wenn ich grausame Bilder sehe. Bilder von Misshandlungen an Menschen und Tieren. Mir geht es den ganzen Tag schlecht. Meistens verfolgen mich diese Bilder tagelang, in meinen Träumen, in meinen Gedanken.
Ich bin empathisch!
Wie viele andere auch.
Ich weiß von den skrupellosen Verbrechen an Tieren, Menschen.
Ich helfe aktiv in etlichen Bereichen.
So wie viele andere auch.
Ich brauche keine ekelerregenden Bilder um mich daran zu erinnern, das es auf der Welt furchtbar zugeht.
Ich brauche keine Bilder, die mich erschüttern und ich dadurch meine Kraft verliere, um weiterzuhelfen.
Denk daran, wenn Du meinst wieder eines dieser schockierenden Bilder zu teilen!
 
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