Es gab eine Zeit, da liebte ich Weihnachten, die Vorfreude, den Duft von Gebäck, Lichtketten und Kerzenschein.
Ich ertappe mich dieses Jahr dabei, das ich dass ganze als große Heuchlerei empfinde. Besinnliche Weihnachten von Christen – die in der letzten Zeit doch lieber hetzten und gewaltbereit und braun wurden.

Ich kann dieses Fest nicht mehr richtig genießen, wenn ein Teil der Welt in Flammen steht, Krieg mittlerweile als selbstverständlich angesehen wird und der Christ vergessen hat, was es bedeutet Christ zu sein.
Eine Aussage, die gern von spirituellen Menschen genutzt wird, ist “ bleibe in Dir… lasse dich nicht von der äusseren Welt erschüttern“. Doch diese Aussagen erscheinen mir Weltfremd.
JA, mich erschüttert diese Welt. Wie kann ich zusehen und denken, dass nur durch Meditationen und Gebete alles besser wird? Die Vergangenheit hat keine Veränderung im Heute gebracht.
Durch Spenden wird das Gewissen beruhigt. Doch das Leid wird nicht aufgehoben.
Vorbilder sind weder in der Kirche, egal welcher Konfession oder in der Politik zu finden.
So müssen wir zu Vorbildern werden! Unseren Kindern, unseren Freunden und Umfeld, vorleben was es bedeutet „christliche Werte zu haben“… christlich und nicht kirchlich.
Ich wünsche uns allen mehr Herz, mehr Liebe und Mut aufzustehen, für unsere Herzenswerte.
Menschlichkeit, Barmherzigkeit, Mitgefühl und Liebe.